Melanie Paul Fotografie Frauenportrait

Vergiss nicht, du willst ja noch in den See – Impressionen eines Frauenportraitshooting

Eines schönen Tages im Juni bekam ich eine kleine besondere Nachricht von Irene Mattausch, die neue Fotos für ihre Webseite benötigte.

„Ich bin von Ihrer Art zu fotografieren begeistert. Und ich hätte auch gerne solche Fotos.“

Später duzten wir uns natürlich, denn das biete ich allen meinen Kunden an. Einfach, weil ich es als persönlicher empfinde und mir das Persönliche sehr am Herzen liegt.

Das Tolle, Irene wohnt am schönen Bodensee und nahm eben mal 4h Autofahrt in Kauf ….

 

… Halt. Stopp. Das kennst Du ja schon. Vor einiger Zeit habe ich von dem Shooting mit Irene berichtet.
Hier: wie-eine-sopranistin-eine-reise-machte-irene-mattausch
Natürlich kommt jetzt nicht Version 2, die Version 1 ähnelt.

Hier kommt Version IRENE.
Sie beschreibt Dir einmal wie sie das Shooting wahrgenommen hat.

Hier ist das Vorher-Foto -> auch toll – kein Wunder bei so einer hübschen Frau.

Was ich gesucht habe:

Also. Nachdem ich mich optisch ziemlich verändert hatte – von schwarzen Haaren auf blond zurück – wollte ich mich auch beruflich wieder ins Leben zurück begeben. Nach dreimaliger Babypause (und das wie die Orgelpfeifen hintereinander) stand für mich fest, wieder Stück für Stück in meinen Beruf zurück zu kehren. In einer so schnelllebigen Künstlerbranche wie die der Klassischen Sänger gar nicht so einfach. Und was macht Frau halt, wenn sie eine Generalveränderung braucht? Nein, sie wechselt nicht den Mann, sondern eben die Haarfarbe. Und das Ergebnis war ziemlich heftig. Heftig, weil so anders als das vorherige Spiegelbild, die alten Bilder. So kam es also von ganz allein, dass ich plötzlich bemerkte: ich brauche ganz dringend neue Bilder. Bilder auf denen man mich in Programmheften, auf Plakaten und auf meiner Homepage wieder erkennt.

Wer mich kennt, weiβ, dass ich niemals nur ganz „normale“ Bilder haben will. Mein Lebensmotto entspricht meiner Lebensart voll und ganz: „Whatever you do – do it intense.“ Ich begab mich also auf die Suche nach einem Fotografen. Fand aber nicht das Richtige, wonach ich suchte. Schlieβlich fiel mir meine Kollegin ein, die vor noch gar nicht allzu langer Zeit ganz wunderschöne, besondere Fotos gemacht hatte. Nach einem ausführlichen Gespräch mit ihr, wusste ich den Namen der Schöpferin: Melanie Paul. Zwei Tage später hatte ich meinen Shootingtermin in Erding und war ganz aufgeregt und neugierig.

Was ich aber nicht zu sein brauchte. Es stellte sich beim persönlichen Telefonat mit Melanie heraus, dass sie sehr nett und sympathisch bereits am Telefon rüberkam und genau verstanden hatte, was ich wollte. Nämlich Fotos, die nicht einfach nur Fotos sind, sondern einen Blick in die Seele desjenigen zeigen, der sie macht. Und Bilder, die auch meinen inneren Blick zeigen.

Ablauf des Shootings:

Ich fuhr also nach Erding. Und saβ nach einer staufreien Autofahrt bei Melanie im Wohnzimmer auf der Couch. Die Spülmaschine lief und mir gefiel ihre Wohnungseinrichtung. Wir plauderten kurz und dann ging es schon los in die Erdinger City ins Beauty-Studio zum Make-up. Dort wurde ich makellos hergerichtet und durfte gemütlich sogar einen leckeren Latte-Macchiato vor mich hin schlürfen. Melanie holte ihn für mich um die Ecke, damit ich mein Coffein-Defizit auffüllen konnte. Dafür bekam sie von mir schon die volle Punktzahl.

Fertig geschminkt ging es dann in eine Steingrube. Unsere Location fürs Shooting. Hinter einem LKW parkte ich meinen Koffer und zog mich um. Und dann begannen wir mit der Arbeit. Während Melanie sich den Schal umlegte und die Jacke bis oben schloss, stand ich mit dem dritten Outfit (ein grünes Abendkleid) und einem gelben Luftballon inmitten eines Sandhaufens, lächelte, hüpfte, tanzte und dachte im Stillen: „Nein, es ist nicht kalt. Es ist nicht kalt. Vergiss nicht, du willst ja noch in den See…“

Ja, der See. Das war dann doch eine ziemlich verrückte Idee von mir gewesen. Eigentlich war es Melanies Schuld. Ich wollte nämlich Bilder am Schluss des Shootings, auf denen ich ein nasses Gesicht habe und das Make-up mir so schön runterläuft… Und Melanie schrieb in meiner ersten Anfrage ganz cool zurück: wir haben da auch einen See. Du kannst auch ganz ins Wasser gehen… !

Und so stand ich da im kurzen Schwarzen bei 13 Grad vor dem See und Melanie fror und sagte zum 10.mal ganz mitfühlend: „Ich würde das nicht machen. Überleg es dir… Aber cool wäre es schon… “

Jetzt war ich so weit gefahren, hatte eine so tolle Fotografin hier, zwei Stunden Shooting bereits hinter mir und jetzt soll ich kneifen? Den Zeh im Wasser: wow. Das Wasser hat sicher 15 Grad. Ich mach’s! Auf Kommando tauchte ich ab und beim Auftauchen war dann Melanie an der Reihe. Die Fischer, die seitlich warm eingepackt auf ihren Klappstühlen saβen, schauten uns fragend an. Wir hatten aber unseren Spaβ. Bis die Zähne zu schlottern begannen. Dann nichts wie raus und ins Trockene. Was für ein spannender Tag. Einfach super.

Das Ergebnis für mich:

Eine Erkältung bekam ich übrigens nicht. Die Neugierde auf die Bilder und die Ungeduld waren das Schlimmste. Und endlich dann durfte ich sie mir ansehen. Erst online. Hammer. Das war super. Ausdrucksstark, besonders, einzigartig, anders. Genau wie ich es wollte. Meine Homepage konnte sich echt freuen.

Die Verbindung von Licht – Farben – Stimmung, wirklich phantastisch ausgearbeitet und umgesetzt. Kleine Details, wie ein kleiner Sonnenstrahl im Hintergrund zum Beispiel geben dem Bild plötzlich Leben und Lebendigkeit. Alle meine Bilder haben einen ganz warmen und liebevollen Ausdruck und man spürt die Freude und Liebe, die Melanie an ihrer Arbeit, an ihren „Kunstwerken“ hat.

Und für andere:

Das bemerken auch die anderen Betrachter meiner / ihrer Bilder. Als ich die ersten Fotos öffentlich zeigte, gab es von ganz vielen Menschen ein überraschtes „Wow“ zu hören und zu lesen. Und noch immer werde ich gefragt, wer denn so einzigartige Bilder machen kann.

Das Shooting war ganz entspannt und ruhig. Die Qualität der Bilder sprechen für sich bzw. für Melanie. Und ganz ehrlich gesagt: wer einzigartige Bilder braucht und sie nicht bei Melanie macht, ist selber schuld. Ich empfehle sie gerne jedem weiter und hoffe, dass sie ganz viele Menschen – so wie mich – mit ihren bezaubernden Bildern glücklich machen wird.

Und wisst ihr was? Ich überlege bereits, wann ich das nächste Mal zu ihr fahren kann…

Eine Umarmung an Melanie. Wir sehen uns!!

 

Weitere Informationen zu den Shootings findest Du hier:

Frauenportraitshooting

 

Hier kannst Du Dir einen kleinen Teil des Shootings anschauen:

 

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